Das Korlinger Wappen

Die heraldische Beschreibung lautet:

„Unter rotem Schildhaupt, darin ein silbernes Schwert mit goldenem Griff, in Silber ein grüner Dreiberg, darauf ein Doppelkreuz in der Form des Ordenszeichens der Benediktiner“

  

Die für das Wappen gewählten Symbole spiegeln die Kirchen- und Ortsgeschichte der Gemeinde wieder. Während der Feudalzeit, also bis in etwa in die Zeit um 1800, gehörte Korlingen zum Kurfürstentum Trier. Der Ort selbst stand während dieser Zeit im Besitz der Trierer Abtei St. Martin. Diese war auch an der mittleren Gerichtsbarkeit in Korlingen beteiligt.

St.Martin war eine Benediktinerabtei dessen Zeichen als rotes Doppelkreuz auf grünem Dreiberg im unte­ren Schildteil abgebildet ist.

Domdechant de Lorenzi berichtet in seinen „Beiträgen zur Geschichte der Pfarreien der Diözese Trier“, dass die 1769 erbaute Kapelle den Märtyrern Johannes und Paul geweiht war. Diese führen als Attribut ein Schwert. Nach Mitteilung des damaligen Ortsbürgermeisters (Marx) wird seit 1952 der heilige Valentin als Kirchen- und Ortspatron verehrt. Auch er führt als Symbol ein Schwert. Im Schildhaupt des Wappens ist daher für die früheren Patrone und den heutigen Ortspatron ein Schwert aufgenommen. Das Landeshauptarchiv hat bestätigt, dass das Wappen den heraldischen Regeln entspricht und sich auf die Wappenstifterin bezieht. Das Wappen geht zurück auf einen Entwurf des Heraldikers Karl Becker aus Malberg.