Korlingen

Straßenkarte von Korlingen
Straßenkarte von Korlingen

Korlingen hat derzeit 820 Einwohner und liegt in einer Höhe von 260m bis 350m ü.NN.

Weinberge, Äcker und Wiesen umschließen den Ort, der südlich des großen Waldgebietes im unteren Ruwertal liegt.

Die Fliehburganlage auf der Naumeter Kupp (moselromanisch "nova motta", mundartlich heute "Naumett") war bereits - wie Grabungen des rheinischen Landesmuseums ergaben - zur Römerzeit in Betrieb. Eine genauere archäologische Untersuchung, die eine Datierung ermöglichen würde, steht noch aus. Ihre Lage auf dem spornartig ins Ruwertal hineinragenden Berg mit steilen Abhängen zu drei Seiten, bot ideale Voraussetzungen zur Anlage einer Fliehburg.

 

Auf der Höhe der Naumeter Kupp steht ein Landschaftskreuz des Hunsrück-Vereins. Von hier hat der Wanderer einen einmalig schönen Fernblick auf das untere und obere Ruwertal, den vorderen Hochwald um Osburg und die Eifelberge jenseits des Moseltales.

Die erste urkundliche Erwähnung von Korlingen stammt von 975, in der Erzbischof Dietrich von Trier seinen Besitz in der "villa Corlanch" der neugegründeten Abtei St. Martin in Trier schenkt.

Die im Jahre 1769 aus Bruchsteinen erbaute Kapelle enthält ein beachtenswertes Inventar: Tabernakelaltar von 1769, in der Mitte eine Holzfigur der Muttergottes mit dem Kinde, seitlich sechs Engelputten. An der Seitenwand: Holzfigur des hl. Valentius, 105cm hoch, in lebhaft bewegter Gewandung auf einer Konsole.

 

Gegenüberliegend aus dem 18. Jahrhundert Holzrahmen 170cm x 140cm, mit 25cm hohen Figürchen der 14 Nothelfer und der Figur des Salvators. Alle Figuren auf Konsölchen und unter Baldachinen. Altem Brauch folgend geht auch heute noch die Bevölkerung in Gruppen oder Einzelpersonen - auch der Nachbardörfer - in diese Kapelle wallfahren.

Im Turm hängt eine der ältesten Glocken unserer Region von 1687, mit der Inschrift: "Jesus, Maria, Joseph, Orate pro Nobis".

 

Am südwestlichen Ortsrand, links der K57, versteckt zwischen Strauchwerk, finden wir eine Feldkapelle aus dem 17. Jahrhundert. In ihrem Inneren einfache Steinfiguren der Maria mit dem Leichnam Jesus und den Donatus darstellend.

Im Tal der Ruwer - unterhalb Korlingen - klapperten ehedem mehrere Mühlen, die das Getreide der umliegenden Ortschaften mahlten. Heute stehen noch die Gebäude, aber die Wasserräder stehen still.

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