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Presse:

Artikel aus dem Trierischen Volksfreund

Jugendgruppe Korlingen

Für Korlingen gibt's strengere Regeln

(Korlingen) Gemeindevertreter, Jugendpflege und Eltern haben sich mit Jugendlichen aus Korlingen zusammengesetzt, um neue Regeln für den offenen Jugendtreff im Ort aufzustellen. Anwohner hatten sich über nächtlichen Lärm und leere Flaschen rund um das Jugendhaus beschwert. Jetzt sollen die Eltern mit in die Verantwortung genommen werden. Außerdem gilt zunächst probeweise ein striktes Alkoholverbot.


Korlingen. Neues Leben ist seit einigen Monaten ins Korlinger Jugendhaus im früheren Feuerwehrgerätehaus eingekehrt. Bis Ende 2011 war der Raum nur noch selten benutzt worden. Anwohner hatten sich beklagt, dass die Jugendlichen nachts laut seien und rund um das Haus Scherben und leere Flaschen hinterließen. Mittlerweile gibt es jedoch eine neue Jugendgruppe im Raum. Gemeinsam mit der Ortsgemeinde wollen sie einen Neuanfang in Sachen Jugendarbeit wagen.

Eltern schauen nach dem rechten

Doch der Anfang gestaltete sich schwieriger als erwartet, die alten Probleme mit Lärm und Alkoholkonsum tauchten wieder auf. Deshalb haben sich die Jugendlichen nun mit Eltern, Vertretern der Gemeinde und Julia Eiter, Jugendpflegerin der Verbandsgemeinde Ruwer, getroffen, um ihre Erwartungen auszutauschen und neue Regeln für das Jugendhaus aufzustellen.
Mit dem Ergebnis waren die Korlinger Teenager nicht recht zufrieden: Unter anderem sollen die Eltern ab sofort häufiger im Jugendraum nach dem Rechten schauen. Spätestens um 22.30 Uhr soll für Jugendliche, die jünger als 16 Jahre alt sind, Schluss sein. Das stört so manchen Nutzer - andererseits waren es die jungen Leute selbst, die Bedenken geäußert hatten: "Wenn wir hier alleine die Verantwortung für alle mitübernehmen sollen, dann geht doch keiner mehr hin", meinte etwa Hannah Menden (15). "Völlig zurecht", warf Jugendpflegerin Julia Eiter ein. Bei einem offenen Jugendtreff habe "jeder, der möchte, Zugang". 14- und 15-Jährige müssten davor geschützt werden, "ganz allein die Verantwortung tragen zu müssen".
Ein Problem ist, dass sich unter den Nutzern des Jugendraums niemand findet, der über eine Jugendleiter-Berechtigung verfügt. Nur drei der jungen Leute sind älter als 16 Jahre. Auch deshalb sprachen die Eltern das Thema Alkohol an. Nach ihrem Wunsch soll dafür ein striktes Verbot im Jugendhaus gelten - ohne Ausnahmen. Für die 15-Jährigen ein Problem: "Wie soll das gehen, wenn wir hier unseren 16. Geburtstag feiern wollen?", fragten sie. Sie hätten schließlich auch ältere Freunde.
Ortsbürgermeister Gerhard Tholl, der im Namen der Gemeinde zum Gespräch eingeladen hatte, war zufrieden mit dem Abend: "Dieses Gespräch hat uns auf den Nägeln gebrannt", sagte er. Es werde Zeit, dass die Jugendlichen lernten, Verantwortung für ihr Tun zu übernehmen. Das Jugendhaus sei beispielsweise "nicht dazu gedacht, auf dem Dach herumzuklettern". Für Jugendpflegerin Eiter bleibt weiter Gesprächsbedarf. "Die Perspektive ist noch nicht richtig klar geworden", urteilte Eiter. Die neuen Regeln seien aber "nicht in Stein gemeißelt". Sie sollten zunächst "im Testbetrieb" bis Januar gelten, dann wolle man sich erneut zusammensetzen. Positiv bewertete Eiter den Einsatz der Korlinger: "Es gibt hier Menschen, die hinschauen."

 

Quelle: http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/trierland/aktuell/Heute-in-der-Zeitung-fuer-Trier-Land-Fuers-Jugendhaus-gibts-strengere-Regeln;art8128,3310928